Reifenproduktion: Gesteigerte Produktivität und reduzierte Formverschmutzung dank herausragender semipermanenter Formentrennmittel.

Semipermanente Formentrennmittel

Die Herausforderung

Heutzutage sind Reifen Hightech Produkte. Der Reifenfertigungsprozess stellt die Hersteller vor spezielle Herausforderungen, wie beispielsweise die Reduzierung von Formenverschmutzungen oder die Erleichterung des Entformungsprozesses. Gleichzeitig erwarten sowohl Kunden als auch Prüfinstitute und staatliche Stellen höchste Qualitätsstandards.

Im Zusammenhang mit einem gestiegenen internationalen Wettbewerb ist ein effizienter Gesamtprozess unabdingbar, Qualitätseinbußen können nicht akzeptiert werden: Prozesshilfsmittel und andere indirekte Materialien dürfen keinerlei Beeinträchtigung des Endproduktes Reifen nach sich ziehen.

In der Vergangenheit wurden so genannte konventionelle Formentrennmittel verwendet. Diese bieten zumeist ausreichende Gleit- und geeignete chemische Eigenschaften, um eine gute Trennung des gefertigten Reifens von der Form zu bewerkstelligen. Jedoch übertragen sich diese auf den entformten Reifen und führen so zu optischen Defekten und Beeinträchtigungen bei nachgelagerten Prozessen, wie beispielsweise Kleben. Darüber hinaus müssen diese Trennmittel nach jeder Entformung nachappliziert werden, was zusätzlich zu der sehr zeitaufwendigen Reinigung der Reifen eine weitere Zeitverzögerung im Produktionsprozess bedeutet. Durch die häufige Trennmittelapplikation wurde häufig ein erhöhter Aufbau von Trennmittelresten in der Form sowie ein Verkleben und/oder Blockieren so genannter „spring vents“ beobachtet.

 

Unsere Lösung

Münch Chemie – als Trennmittelspezialist – verstand die Erfordernisse und Begebenheiten in der Reifenindustrie und entwickelte in seinen fortschrittlichen hausinternen Laboratorien eine Serie herausragender semipermanenter Formentrennmittel.

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, ist die Applikationsfrequenz bei dieser Art von Trennmitteln deutlich geringer als bei konventionellen Formentrennmitteln, da jeder Trennmittelauftrag mehrere aufeinanderfolgende Entformungen erlaubt.

Semipermanente Trennmittel enthalten in der Regel vernetzbare, trennaktive Substanzen, welche entweder in Wasser emulgiert oder in einem geeigneten Lösemittel gelöst werden. Nach dem Auftragen auf die zuvor sorgfältig gereinigte Formenoberfläche bildet sich ein hauchdünner, aber dennoch sehr robuster und widerstandsfähiger Trennfilm auf der Form, der eine Vielzahl an Entformungen ermöglicht. Regelmäßiges Auffrischen dieses Trennfilms garantiert eine optimale Trennleistung über eine lange Zeit. Die Frequenz, mit der das Auffrischen erfolgen sollte, ist im Wesentlichen von den Prozessparametern vor Ort abhängig: Reifentyp, Heizzeit, Formentyp und weitere Faktoren.

Die beschriebenen Merkmale semipermanenter Trennmittel erlauben einen insgesamt kontinuierlicheren Produktionsprozess ohne ständige Unterbrechungen durch Trennmittelapplikation.

Des Weiteren wird bei Verwendung semipermanenter Trennmittel die Verschmutzung der Reifenformen durch Ablagerung von Pigmenten, Harzen und anderen Mischungsbestandteilen deutlich reduziert. Dadurch werden nicht nur die Stillstandzeiten und Reinigungskosten minimiert, sondern auch die absoluten Lebensdauern der Formen verlängert.

Dank seines starken Entwicklerteams konnte die Münch Chemie International GmbH zwei sehr leistungsstarke semipermanente Formentrennmittel entwickeln, die optimal auf die Erfordernisse in der Reifenfertigung angepasst sind:

MK-222 und MK-529/11 sind wasserbasierte semipermanente Formentrennmittel, die in der Fertigung aller Arten von Reifentypen zum Einsatz kommen. Beide Produkte sind umweltfreundlich, VOC-frei (volatile organic compounds) und nicht feuergefährlich.

Dank seiner ausgezeichneten Gleiteigenschaften ermöglicht Trennmittel MK-222 eine besonders schnelle und einfache Entformung der geheizten Reifen, während MK-529/11 einen extrem robusten, langzeitstabilen Trennfilm bildet, der sich nicht auf die entformten Reifen überträgt. Auf diese Weise wird beste Reifenqualität garantiert. Trennmittel MK-529/11 ist bestens für die Anwendung auf Reifenformen, die so genannte „spring vents“ enthalten, geeignet, da einem Verkleben und Blockieren der Ventile effektiv vorgebeugt wird.

Unsere wasserbasierten semipermanenten Formentrennmittel für die Reifenfertigung sind seit vielen Jahren weltweit etabliert.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Trennmittel ein unverzichtbarer Teil vieler moderner Fertigungsprozesse sind. Als Prozesshilfsmittel tragen sie maßgeblich zur Produktionseffizienz und –effektivität bei – dennoch wird ihr tatsächlicher Nutzen meist unterschätzt. Obwohl Trennmittel einst lediglich ein notwendiges Mittel zur Vermeidung von Formanhaftungen waren, bewirken sie heutzutage Produktivitätssteigerungen, beschleunigen den gesamten Formgebungsprozess, garantieren eine perfekte Produktqualität und verlängern die Standzeit der involvierten Werkzeuge und Maschinen.

Dank seiner Nähe zu Kunden und Märkten und seiner hohen Innovationskraft ist es Münch Chemie International GmbH auf bemerkenswerte Weise gelungen, hocheffiziente wasserbasierte semipermanente Formentrennmittel zu entwickeln, die Reifenherstellern einen einfacheren Entformungsprozess und eine reduzierte Formenverschmutzung ermöglichen, und so insgesamt zu einer gesteigerten Gesamtproduktivität beizutragen.

 

Ihre Vorteile

  • Hohe, sehr langanhaltende Trennwirkung / Mehrfachentformung nach einmaliger Trennmittelapplikation
  • Außerordentlich einfache Entformung und Reduzierung der Reibung
  • Reduzierte Formenverschmutzung
  • Kein Blockieren / Verkleben von „spring vents“
  • Niedriger Übertrag auf die entformten Reifen / bessere optische Reifenqualität
  • Einhaltung von Umweltauflagen (wasserbasiertes Produkt)
  • Beachtliche Zeitersparnis (keine ständige Trennmittelapplikation, Verlängerung der Werkzeugstandzeit und -lebensdauer sowie der Reinigungsintervalle)
  • Gesteigerte Gesamteffizienz

 

Allgemeiner Vergleich verschiedener Trennmitteltypen

Trennmitteltyp

Vorteile

Nachteile

Konventionelle Formentrennmittel

  • niedrige Materialkosten
  • einfache Anwendung
  • hohe Gleitwirkung
  • immer Übertrag auf die entformten Teile
  • arbeitsaufwendig
  • hohe Formenverschmutzung

Semipermanente Formentrennmittel

  • sehr niedriger Übertrag auf die entformten Teile
  • variable Trenneigenschaften
  • Formen bleiben sehr sauber
  • seltene Applikation
  • erfordert gute Sprayausstattung
  • erfordert geschulte Werker / hohe Disziplin bei der Anwendung

Permanente Formenbeschichtung

  • kein Übertrag auf die entformten Teile
  • langlebig / dauerhaft
  • kein Trennmittel in Produktion
  • sehr teuer
  • Formen müssen für die Beschichtung außer Haus
  • Beschichtung wird leicht beschädigt
  • festgelegte Trennwirkung / nicht einstellbar
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